SALOMÉ

 
„Ich bin Kunst“
sagt Salomé. Der Künstler, der 1972 nach Berlin kam, ist nicht nur schillernder Zeitzeuge sondern
ein wichtiges Mitglied der Subkultur der 70er-Jahre. Nicht nur als Künstler, sondern auch als Modell, Muse und Tänzer hat sich Salomé zu einer Ikone der brodelnden Szene etabliert, zu der Zeit als auch David Bowie den Berliner Underground für sich entdeckte. Was Salomé anfänglich noch unter den argwöhnischen Blicken der Professoren in seinem Atelier der UdK Berlin erarbeitete, fand seine künstlerische Heimat in der „Galerie am Moritzplatz“. Gemeinsam mit Künstlerkollegen wie Bernd Zimmer, Rainer Fetting und Helmut Middendorf eröffnete er einen Ort, der schnell zum Hot Spot der Kunstszene und Kreativen wurde und internationale Bekanntheit erlangte. Dort im „freien Raum“ entstand eine ganz neue Art von Kunst. Performances, Malerei, Filme und Musik, konzeptuelle Arbeiten in der Tradition des Neoexpressionismus, die ein neues kunsthistorisches Genre einführten: die „Jungen Wilden“. Mit seinen Werken, die als „heftige Malerei“ beschrieben wurde, machte Salomé Furore. Exzessiv, expressiv, exhibitionistisch, existentiell - die emotionale Palette des entwaffnenden Ausdrucks in seiner Kunst ist speziell freizügig wie anziehend und stets dem Duktus des Besessenen unterworfen.
Seine Themen schöpfen aus dem Erlebten der Nacht und kreisen sich hauptsächlich um sexuelle Identität, die verschiedenen Formen von Liebe sowie Einsamkeit und Verzweiflung. Wie auch in dem angebotenen Bild, stehen im Zentrum seiner Arbeiten meist Figuren. Sie bestechen durch einen uniquen Spannungsboden aus Abstraktion und Figürlichkeit deren unverwechselbare Basis eine belebte, eigenwillige Farbpalette ist.
Salomé, Wolfgang Ludwig Cihlarz, wurde 1954 in Karlsruhe geboren. Nach einer Ausbildung zum Bauzeichner zog er 1972 nach Berlin. Dort übte er seinen Ausbildungsberuf aus bevor er von 1974-1980 Malerei an der der Universität der Künste studierte. 1977 gründete Salomé mit seinen Künstlerkollegen Bernd Zimmer, Helmut Middendorf, Rainer Fetting, Anne Jud die „Galerie am Moritzplatz“.
Als Vertreter der „Jungen Wilden“ erlangte er internationale Bekanntheit und zählt zu dessen wichtigsten Vertretern. Salomé gehört zu den hoch gehandelten Malern, die ihren künstlerischen Ursprung im Deutschland der 70er-Jahre haben.

SALOMÉ

Sumoringer, (1892), Acryl auf Papier

Bild: 140 x 100 cm

Rahmen: 150 x 110 cm

 

 

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